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7 Künstler-Mythen, die sich hartnäckig halten

In den vergangenen 30 Jahren, bin ich auf unheimlich viele Künstler-Mythen gestoßen, mit denen sich ein/e Kreative/r auseinandersetzen muss. Nicht nur ich wurde mit ihnen auf meinem Weg konfrontiert, sondern auch die Künstler, die ich innerhalb der letzten 10 Jahre im Künstler-Management und im Marketing begleiten durfte.

Diese Mythen und Aussagen bringen mich als Mentorin manchmal an meine Grenzen, denn sie haben sich so in den Köpfen der Menschen festgesetzt und halten sich unglaublich hartnäckig. Um so wichtiger erscheint es mir, sie anzusprechen und darauf hinzuweisen, dass sie einfach falsch sind!

7 Künstler-Mythen, auf die ich am häufigsten treffe

Mythos 1: „Für Kunst interessieren sich ja leider nicht sehr viele Menschen.“

► Huch…? Das ist falsch. Für Kunst interessieren sich mehr Leute, als man denkt. Wir finden Kunst an unseren Wänden, in unseren Regalen, in unseren Bücherschränken, im Radio, im Fernsehen, im Theater, im Konzert, auf Feiern, auf Reisen, als Hobby, als Anlage, in der Therapie… Ich könnte mit meinen Aufzählungen noch weiter fortfahren, doch das würde diesen Blogeintrag sprengen.

Mythos 2: „Um als Künstler erfolgreich zu sein, braucht man nur viel Glück“

► Oh nein… Falsch! Jeder Künstler kann heute erfolgreich sein, ganz egal, mit welcher Kunstform man sich auch beschäftigt! Man braucht kein Glück! Man benötigt ein Ziel, ein Plan und eine Strategie.

Mythos 3: „Kunst als Haupttätigkeit auszuüben, ist ein brotloses Unterfangen.“

► Falsch. Wenn ein Künstler nicht genug Einkommen erzielt, liegt das an seiner fehlenden Sichtbarkeit, an fehlenden Kenntnissen seiner Kunstzielgruppe, an seiner Präsentation, an seinem eigenen Verkauf oder dem Verkauf seiner Kunst. Ein Künstler kann das jederzeit ändern!

Mythos 4: „Als Künstler braucht man nur Agenten, Galerien oder Verlage, dann läuft der Erfolg von alleine.

► Das ist Nonsens. Es ist richtig, dass Agenturen, ein Künstlermanagement, eine Galerie oder ein Verlag die Vermittlung eines Künstlers unterstützen können. Doch wer als Künstler seine Marketing-Hausaufgaben nicht macht, wird zum einen keine dieser Unterstützer finden, zum anderen kann und wird keiner dieser Organisationen, ohne Weiteres die Aufgaben des Künstlers erfüllen.

Mythos 5: „Ein Künstler verkauft nie seine Kunst selbst, das ist zu unprofessionell.“

► Das ist Nonsens hoch 10! – Natürlich kann und darf man als Künstler sich oder seine Kunst-Produkte selbst verkaufen. Es ist sogar die Pflicht eines jeden Künstlers, seine Kunst mit seiner Botschaft zu verkaufen. Eine Agentur kann nur unterstützen. Geht raus und schreit Eure Kunst von den Dächern. Keiner wird je von alleine an Eure Tür klopfen!

Mythos 6: „Wenn meine Kunst gut ist, wird man mich finden. Als Künstler brauche ich kein Marketing.“

► So ein Quatsch! – Weder eine Kunstvermittlung, eine Kunstproduktion, noch ein Kunstverkauf ist ohne Sichtbarkeit der Protagonisten & der Vermarktung ihrer Arbeit möglich! Ein gut strukturiertes Online & Offline-Marketing ist für Künstler das A & O!

Mythos 7: „Ein Künstler ist kein Unternehmer.“

► Bitte? – Natürlich sind auch Künstler, ganz gleich in welchem Bereich sie tätig sind, in erster Linie Unternehmer. Ihre kreative Tätigkeit schließt sie nicht davon aus. Sie arbeiten an und mit ihrer Kunst, bieten diese an und erwarten einen Austausch dafür.

Auf welche Künstler-Mythen bist du schon oft getroffen?

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